Signage-Display vs. TV: Warum ein Signage-Display eben doch für einen Unterschied sorgt


Viele Kunden sind der Meinung, dass es zwischen einem TV und einem Signage-Display meist keine großartigen Unterschiede gibt. In der Theorie mag das für viele Nutzer erst einmal einleuchtend sein, in der Praxis gibt es dann jedoch schnell ein böses Erwachen. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle aufzeigen, warum sich der Kauf eines professionellen Signage-Displays am Ende doch lohnen kann. Erfahren Sie alles zum Thema Signage-Display vs. TV!

7 gute Gründe, die Ihnen die Entscheidung vielleicht etwas leichter machen werden.

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Display vs. TV: Die Laufzeitfreigabe

Ein TV-Gerät ist in der Regel für eine tägliche Laufzeit von bis zu sechs bis acht Stunden konzipiert. Bei längeren Laufzeiten droht im schlimmsten Fall der Verlust der Herstellergarantie.

Ein professionelles Display ist zumeist für eine tägliche Laufzeit von 12-24 Stunden freigegeben und darf, je nach Laufzeitfreigabe, innerhalb dieser Zeit betrieben werden. Diese sogenannte Laufzeitfreigabe finden Sie bei professionellen Displays immer transparent aufgeführt. Auch wenn es nicht bewiesen ist: Je länger die Hersteller eine Garantie geben, desto sicherer können Sie sich sein, dass die Bauteile auch für diesen Zeitraum ausgelegt sind.

Die Helligkeit – Signage-Display vs. TV

Ein TV-Gerät ist für Heimkino-Umgebungen gedacht und deshalb ist die Leuchtstärke stark begrenzt. Jeder kennt das Problem, wenn im Sommer die Sonne scheint und man schnell die Rollläden herunterlassen muss, damit man auf seinem Fernseher noch etwas erkennt oder die nervigen Spiegelungen verschwinden. Auch wenn moderne OLED- oder QLED-TV mittlerweile hohe Werte aufweisen, darf nie vergessen werden, dass diese Werte nur für kurze Momente gehalten werden können (deshalb steht hinter diesen Werten meist der Zusatz "Peak").  Danach reduziert sich der TV wieder auf die normalen Helligkeitswerte herunter.

Ein professionelles Display hingegen ist von vornherein in feste Helligkeitswerte eingeteilt und so kann man direkt erkennen, ob dieses Display für den geplanten Einsatzort ausreichend ist, oder eben nicht. Diesen Helligkeitswert hält das Display dann auch konstant und sackt nicht nach einzelnen Frames oder Szenen wieder auf einen deutlich niedrigeren Wert zurück.

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Das Sonnenlicht und Reflexionen – Display vs. TV

Ein TV-Gerät hat einen eingeschränkten Betrachtungswinkel und ist meist nicht entspiegelt. Gerade im Heimkino möchte man unbedingt diesen Hochglanz-Effekt, der die Bilder so brillant macht. Doch jeder, der einen TV Zuhause einsetzt, kennt mit Sicherheit das Resultat bei Sonnenschein: Es gibt unschöne Reflexionen und man sieht alles im Bild, aber nicht mehr den gewünschten Inhalt. Nie vergessen sollten Sie außerdem den Faktor UV-Strahlung. Setzt man einen Fernseher einer UV-Strahlung aus, wird das Panel innerhalb kürzester Zeit ausbleichen und braune Flecken erhalten, die nicht mehr zu entfernen sind und das ganze Geld ist weg.

Ein professionelles Display bietet meist einen höheren Betrachtungswinkel und ist in der Regel entspiegelt. Dies wird meist über spezielle Folien dargestellt, sodass das Display zwar seine Brillanz behält, aber Spiegelungen effektiv verhindert werden. Einige Hersteller verwenden aber auch direkt ein mattes Panel, welches auch weniger anfällig für Fingerabdrücke ist. In diesem Fall leidet zwar die Brillanz des Bildes etwas, jedoch sind die Inhalte, selbst bei widrigsten Umständen, immer gleichbleibend gut erkennbar. Schaufenster- und Outdoor-Displays besitzen zusätzlich einen Schutz vor schädlicher UV-Strahlung und sorgen so für einen sorgenfreien Betrieb und dem Schutz Ihres Kapitals.

Signage-Display vs. TV: die Temperaturen

Ein TV-Gerät unterliegt einem Einsatz unter recht strikten Umgebungsbedingungen, unter welchen das Display gelagert und betrieben werden darf. Dabei spielt auch der Faktor Luftfeuchtigkeit eine wichtige Rolle. An diese vorgegebenen Werte sollte man sich tunlichst halten, da man ansonsten die Herstellergarantie verliert und nicht lange Freude an dem Fernseher haben wird.

Beim Signage-Display ist es, wie auch schon bei der Helligkeit und Laufzeitfreigabe so, dass es für jeden Einsatzzweck und Einsatzort unterschiedliche Gerätetypen und Klassen gibt. So kann man bestimmte Displays im Außenbereich montieren. Wind, Wetter, Sonne und Schnee können diesen Displays nichts anhaben, während andere Displays für den Einsatz im Schaufenster geeignet sind. Selbst für den Einsatz in Schwimmbädern gibt es spezielle Signage-Displays. Nur durch diese Freigaben und Zertifizierungen schützen Sie Ihr Investment langfristig.

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Die Verbindungen

Ein klassischer Fernseher kommt mit einem integrierten Tuner und smarten Funktionen zu Ihnen. Dabei steht im Fokus, dass die linearen TV-Programme und mittlerweile eben auch Streaming-Portale zur Anzeige gebracht werden. Auch eine drahtlose Verbindung von Smartphones und Tablets ist in der Regel herstellerübergreifend möglich.

Ein professionelles Display hingegen verzichtet auf die Integration eines Receivers und der Anbindung von Streaming-Portalen. Dafür bieten diese Geräte einen integrierten SOC und damit integrierte Möglichkeiten zur einfachen Veröffentlichung von digitalen Werbeinhalten. An den integrierten Player werden dann auch die Leistung und Funktionen des Displays angepasst. Zusätzlich bieten fast alle Signage-Displays eine integrierte Lösung, um mehrere Displays via Daisy-Chain zu verbinden und so zu einer großen Bildwand werden zu lassen. Hinzu kommt bei Signage-Displays von Samsung in der Regel eine höhere Anschlussvielfalt, wie z.B. RS232 für die Verbindung mit Raumsteuerungssystemen oder aber der beliebte Display-Port Anschluss. Die neueste Generation von Samsung Displays ist dank SmartView+, in der Lage bis zu 50 Teilnehmer drahtlos mit dem Display zu verbinden. Dabei werden verschiedene Formate wie Apple AirPlay und Mircast unterstützt und selbst eine Moderationsfunktion ist nun in das Display integriert. 

Signage-Display vs. TV: die Formate

Wir kennen Stand heute nur einen einzigen Fernseher, der Inhalte sowohl im Hoch- als auch im Querformat zur Anzeige bringen kann. Klassische Filme und Inhalte werden im 16:9 Format übertragen. Deshalb gibt es im Consumer-Bereich kaum eine Anwendung für TV-Geräte im Hochformat und dementsprechend auch keine Nachfrage der Kunden.

Doch im Business-Umfeld ist der sogenannte Portraitmodus (Hochkant-Format) ein beliebtes Mittel, um digitale Werbung zu präsentieren. Viele Hersteller bieten heute eine automatische Pivot-Erkennung an – dadurch erkennt das Display von selbst, dass es gerade in ein anderes Format gedreht wurde – und passt dann direkt den Inhalt darauf an. Diese Flexibilität ist ein echter Vorteil und lässt Ihrer Kreativität freien Lauf – nicht nur in der Werbung, sondern auch in Meetings oder Konferenzen. Mit unserer MagicInfoCloud und einem Samsung Signage-Display können Sie Ihre Werbeinhalte sowohl im Hoch- als auch Querformat erstellen und zur Anzeige bringen.

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Die Garantie: Display vs. TV

Fernseher bieten in der Regel eine Herstellergarantie von zwei Jahren ab Kauf. Dabei müssen Sie im Garantiefall das Gerät demontieren, komplett verpacken und an den Hersteller zurücksenden. Erfahrungsgemäß dauert eine Reparatur in etwa zwei Wochen und im Anschluss erhalten Sie den TV zurück und müssen diesen wieder selbst montieren.

Genau das können sich professionelle Anwender selbstverständlich nicht erlauben. Zumeist werden die Geräte täglich benötigt und ein Ausfall kostet nicht nur Geld, sondern auch immer fragende Blicke von Mitarbeitern oder Kunden. Deshalb bieten so gut wie alle Signage-Display-Hersteller eine Standard-Garantie von drei bis fünf Jahren sowie einen Vor-Ort-Service an. Dabei vergehen in etwa drei bis fünf Arbeitstage, bis das Gerät bei Ihnen vor Ort repariert wird. Selbst die Demontage von der Wand und  erneute Aufhängung sind zumeist Bestandteil der Garantie-Leistung. Auch hier erkennt man schnell einen echten Vorteil, der für professionelle Anwender kaum in Geld aufzuwiegen ist.

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Die Auswahl eines passenden Signage-Displays ist zwar kein Hexenwerk, aber es gibt schon einige Dinge, die man vor einem Kauf beachten sollte. Dabei ist es wichtig, wo die digitale Anzeige-Tafel installiert werden soll, damit man die Helligkeit korrekt bestimmen kann. Im Schaufenster oder im Außenbereich benötigen Signage-Displays noch einmal speziellere Funktionen, um gegen Hitze, UV-Strahlung und andere Bedingungen gewappnet zu sein. Auch die gewünschte tägliche Laufzeit ist ein wichtiger Faktor, den man im Vorfeld festlegen sollte. Damit Sie schnell an Ihr Ziel kommen, stehen Ihnen unsere Vertriebsmitarbeiter*innen gerne beratend zur Seite und sind Ihnen bei der Auswahl eines passenden Displays behilflich. Nutzen Sie unseren Live-Chat, rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular. Doch auch unserem Onlineshop M-Medientechnik24.de können Sie gerne selbst nach einem für Sie passenden Display umschauen.